Gehirn und Bewegung

Körperliche Bewegung schafft, dass wir uns gut fühlen. Unsere Muskeln wachsen, Stress wird abgebaut, Endorphine (Glückshormone) werden ausgeschüttet. Wenn wir uns bewegen, tun wir etwas für den Aufbau und die Kondition des Gehirns. Bewegungsarmut lässt unser Gehirn schrumpfen.

Körperliche Bewegung beeinflusst unser Denken und Fühlen. Sie ändert unsere Stimmung, Ängste werden abgebaut, unsere Konzentration wird stärker, die Folgen des Alterns werden abgemildert und die Bausteine des Lernens werden angeregt.

Das Modell der Evolutionspädagogik bietet einfache Bewegungen, um das Gehirn zu trainieren und um Verhaltensänderungen und Lernprozesse anzustoßen. Dabei werden neue Synapsenverbindungen im Gehirn gelegt. Eine Neuverschaltung der Synapsen bedeutet, dass die synaptischen Verbindungen geschwächt werden, die unsere blockierenden Verhaltensmuster und Fähigkeiten bisher gestützt haben. Überträgt man diesen Prozess auf das Lernen, wird bei einer Neuverschaltung das „alte“ Muster zurückgedrängt und neu gelernte Sichtweisen, Fähigkeiten und Wahrnehmungen allmählich etabliert.

Lernschwierigkeiten werden sich auflösen, Talente werden zum Vorschein kommen. Fehlende Lernerfahrungen können mithilfe des Evolutionsstufenmodells nachgeholt werden.